Flächenversiegelung in den letzten 3 Jahren in der nahen Umgebung

Aus dem tagesspiegel vom 23.12.2022:

https://www.berlin.de/umweltatlas/boden/versiegelung

Nach Erstellung dieser Statistik sind in den letzten 3 Jahren viele Versiegelungen in der unmittelbaren Nähe der Kolonie Mannheim durch abgeschlossene oder noch laufende Baumaßnahmen dazugekommen:

Maximiliansquartier: 973 Wohnungen, (ca. 70 % im Luxussegment) auf dem Boden der Kolonie Oeynhausen (Neuversiegelung)

Cornelsen Wiese an der Wiesbadener Straße: 123 Wohnungen (Neuversiegelung)

Verdichtung an der Cunostraße

Verdichtung an der Mecklenburgischen Straße, kurz vor dem Heidelberger Platz

Neubauten neben Edeka an der Wiesbadener Straße/Sodener Straße (Neuversiegelung)

Go West Quartier (Neuversiegelung)

Würde unser Grundstück bebaut werden, ist es von 3 Seiten umgeben von Kleingartenkolonien.

Die Frischluftschneise wäre unterbrochen.

Ein Bauträger sagte auf einer Veranstaltung, er habe kein Interesse, das Grundstück sei zu schmal für die Bebauung.

Als Konsequenz ist zu befürchten, dass die umliegenden Kolonieen ebenfalls der Bebauung zum Opfer fallen.

Frischluftschneise, Kühlung

Verbesserung des Klimahaushalts: Frischluftschneise, Kühlung, die bis zum Ku-Damm wirkt und in der Umgebung bis zu 5 Grad Temperatur-Unterschied zum angrenzenden Maximiliansquartier im Sommer bringt. Wir müssen in Berlin Grünflächen vor Bebauung und Versiegelung schützen. Die Stadtnatur hat einen kühlenden Effekt und hilft uns bei Hitzewellen und tropischen Nächten, die immer häufiger werden.

Abbildung 12, Seite 17

https://www.bgmr.de/system/publications/files/000/000/076/original/20221205_BAFOK-klein.pdf?1670245638

Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf für Gärten

Tagesspiegel vom 27.05.2014:

Trotz des sehr erfolgreichen Bürgerentscheids vom 25.05.2014 für die Erhaltung der Gärten hat sich der Senat/der Bezirk seinerzeit aus Angst vor Entschädigungszahlungen gegen den Erhalt der Kolonie entschieden. Es blieb nur ein Rest der Kolonie Oeyhausen übrig als Ausgleich dafür, dass die Groth-Gruppe statt 3-geschossig nun 6- und 8-geschossig gebaut hat.

In unserem Fall könnte der Bezirk/der Senat ohne Angst vor Entschädigungszahlungen entscheiden.