Flächenversiegelung in den letzten 3 Jahren in der nahen Umgebung

Aus dem tagesspiegel vom 23.12.2022:

https://www.berlin.de/umweltatlas/boden/versiegelung

Nach Erstellung dieser Statistik sind in den letzten 3 Jahren viele Versiegelungen in der unmittelbaren Nähe der Kolonie Mannheim durch abgeschlossene oder noch laufende Baumaßnahmen dazugekommen:

Maximiliansquartier: 973 Wohnungen, (ca. 70 % im Luxussegment) auf dem Boden der Kolonie Oeynhausen (Neuversiegelung)

Cornelsen Wiese an der Wiesbadener Straße: 123 Wohnungen (Neuversiegelung)

Verdichtung an der Cunostraße

Verdichtung an der Mecklenburgischen Straße, kurz vor dem Heidelberger Platz

Neubauten neben Edeka an der Wiesbadener Straße/Sodener Straße (Neuversiegelung)

Go West Quartier (Neuversiegelung)

Würde unser Grundstück bebaut werden, ist es von 3 Seiten umgeben von Kleingartenkolonien.

Die Frischluftschneise wäre unterbrochen.

Ein Bauträger sagte auf einer Veranstaltung, er habe kein Interesse, das Grundstück sei zu schmal für die Bebauung.

Als Konsequenz ist zu befürchten, dass die umliegenden Kolonieen ebenfalls der Bebauung zum Opfer fallen.

Artenvielfalt

Verbesserung des Naturhaushalts, wie Erhalt der Artenvielfalt, die rasant abnimmt durch die fortlaufende Grünvernichtung. Auf unserem Grundstück befinden sich auch viele Teiche mit unterschiedlichen Reptilien (Grasfrösche, Kröten, Blindschleichen, div. Libellenarten, Ringelnattern, Teichmolche), wir haben 3 Imker in der Kolonie, viele Gartenbesitzer haben Insektenhotels in denen sich Wildbienen und sogar die geschützte blau- schwarze Holzbiene einnisten. Abends sieht man viele Fledermäuse. Füchse, Igel und Marder werden auf Wildkameras gesehen. Sogar der Silberreiher und Falke kommen regelmäßig.

Hier verweisen wir auf das Klimaanpassungsgesetz die neue „Berliner Strategie zur biologischen Vielfalt 2030+“

https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/biologische-vielfalt/berliner-strategie-zur-biologischen-vielfalt-2030

Frischluftschneise, Kühlung

Verbesserung des Klimahaushalts: Frischluftschneise, Kühlung, die bis zum Ku-Damm wirkt und in der Umgebung bis zu 5 Grad Temperatur-Unterschied zum angrenzenden Maximiliansquartier im Sommer bringt. Wir müssen in Berlin Grünflächen vor Bebauung und Versiegelung schützen. Die Stadtnatur hat einen kühlenden Effekt und hilft uns bei Hitzewellen und tropischen Nächten, die immer häufiger werden.

Abbildung 12, Seite 17

https://www.bgmr.de/system/publications/files/000/000/076/original/20221205_BAFOK-klein.pdf?1670245638

Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf für Gärten

Tagesspiegel vom 27.05.2014:

Trotz des sehr erfolgreichen Bürgerentscheids vom 25.05.2014 für die Erhaltung der Gärten hat sich der Senat/der Bezirk seinerzeit aus Angst vor Entschädigungszahlungen gegen den Erhalt der Kolonie entschieden. Es blieb nur ein Rest der Kolonie Oeyhausen übrig als Ausgleich dafür, dass die Groth-Gruppe statt 3-geschossig nun 6- und 8-geschossig gebaut hat.

In unserem Fall könnte der Bezirk/der Senat ohne Angst vor Entschädigungszahlungen entscheiden.

24. August 2025

🌿 Stimme für Grün 🌿

🎤 Lesung und Gespräche mit prominenten Synchronstimmen:

* Berenice Weichert (u.a. Rebecca Ferguson, Haley Atwell, Scarlett Johansson)
* Martin Keßler (u.a. Vin Diesel, Nicolas Cage)
* Anke Reitzenstein (u.a. Melissa McCarthy)
* Gesang und Lesung: Julia Vieregge (Synchronpreisträgerin 2025)

Vorab werden die Synchronsprecher etwas über ihre interessante Arbeit erzählen.

Sonntag, 24. August 2025 Einlass: 16 Uhr ·
Beginn: 17 Uhr – Ende: 20 Uhr
Vereinsheim der Kleingartenkolonie Oeynhausen
Rosenweg 56/58,
Höhe Helene-Jacobs-Straße 16-18 · 14199 Berlin

In der Genossenschaft Mannheim steht noch in diesem Jahr eine Entscheidung von weitreichender Bedeutung, auch für die Nachbarkolonien und die restliche Umgebung an: Nach dem Städtebaulichen Vertrag, den wir unterschrieben haben, müssen wir uns bis Ende des Jahres entscheiden, ob wir unser Gelände bebauen (lassen) oder uns zu Grünland umwandeln lassen wollen. Eine große Hürde für Grünland zu stimmen ist die Angst einiger Mitglieder mit den Kosten für den dann vereinbarten Rückbau übergroßer Lauben auf 28 qm überfordert zu sein. Bei einem Bebauungsbeschluss würde der Abriss vom Investor in den Kaufpreis einkalkuliert werden. Wir wollen mit dieser Lesung und dem Verkauf von Getränken Spenden sammeln, um die Härten abzufedern und so Mitglieder davon überzeugen ihre Stimme für Grün abzugeben.

Wir haben es in die Morgenpost geschafft:

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article409816044/so-will-die-gruenlaender-initiative-ihre-gartenkolonie-vor-abriss-retten.html

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article409841822/abriss-angst-spaltet-kleingaertner-spenden-sollen-paechter-retten.html#cxrecs_s